16. Spieltag, 25.November 2018

Ab durch die Mitte: Der Gimbsheimer Sebastian Schulz (rotes Trikot) zieht an Yanik Wagner (rechts) und Kubilay Sahin vorbei. Foto: BilderKartell/Christine Dirigo
Ab durch die Mitte: Der Gimbsheimer Sebastian Schulz (rotes Trikot) zieht an Yanik Wagner (rechts) und Kubilay Sahin vorbei. Foto: BilderKartell/Christine Dirigo

Landesliega OSt

 

Schock in der Schlussminute
Der SV Gimbsheim unterliegt Kandel trotz Überzahl durch Treffer in der Nachspielzeit

 

Gimbsheim. Frustbewältigung kann so unterschiedlich ausfallen. Innenverteidiger Philip Wesner zerrt sich das Trikot über den Kopf und schreit seinen Ärger heraus: „Wie kann man nur so ein Spiel verlieren, durch so ein blödes Tor.“ Trainer Marc Franken steht Minuten lang fassungslos an der Seitenlinie und reflektiert das Geschehen. Die meisten Spieler des SV Gimbsheim trotten mit hängenden Köpfen in Richtung Umkleiden. Der Neuling der Fußball-Landesliga hat sein letztes Heimspiel des Jahres trotz eigener Überzahl durch einen Last-Minute-Treffer der Gäste vom FC Bienwald Kandel mit 0:1 verloren. Unglücklich. Unnötig. Vermeidbar.

 

„Die Chancen zum Sieg waren durchaus da“, trauerte Marc Franken den vergebenen Möglichkeiten seiner Elf speziell in der zweiten Halbzeit nach. So flutschte den Altrheinern eine Partie aus der Hand, die ein sehr gutes Jahr hätte abrunden können. Wenn der eingewechselte Adriano Fragomeli etwa einen feinfühligen Lupfer von Denis Seyfert mit dem Kopf nicht auf die Latte gesetzt hätte (86.). Oder wenn Nico Renner nach einem Freistoß den Ball nicht aus kürzester Distanz rechts am Kasten vorbei gezwirbelt hätte (88.). „Hätte, hätte, Fahrradkette“, lautet der Spruch, den Franken nur allzu gerne vermieden hätte.

Aber dem war nicht so. Die Pfälzer belohnten sich für einen großen Kampf. Ab der 50. Minute nach einem wiederholten Foulspiel ihres Kapitäns Yanik Wagner in Unterzahl, scheuten die Männer aus Kandel keinen Zweikampf. In der zweiten Minute der Nachspielzeit gab’s nach einem der vielen Zweikämpfe 20 Meter vor dem Tor des klasse agierenden SV-Torwarts Maurice Hilz einen Freistoß, der von der Mauer unglücklich abgefälscht wurde. Das Leder landete direkt vor den Füßen von Sven Kollenda, der traf – 0:1.

 

Es war indes eine Niederlage, die sich Gimbsheim ob einer schwachen ersten Halbzeit auch selbst zuschreiben musste. „Wir waren viel zu weit weg von den Gegenspielern“, sah Marc Franken sein Team meist den Pfälzern hinterherlaufen. Noah Beierle nach einer zu kurzen Rückgabe der SVG-Abwehr (6.), Pascal Hüll aus der Distanz (10.), Wagner mit einem Kopfball-Torpedo nach einer Ecke am Torwinkel vorbei (14.) oder Kollenda mit einem schnell vorgetragenen Konter (42.) hätten Kandel durchaus in Führung schießen können.

 

Nach dem Platzverweis für Wagner war Gimbsheim am Drücker. Sebastian Schulz (53.), Nico Renner (61.) und Denis Seyfert (77.) hatten die Führung auf den Füßen. Am Ende eines intensiven Kampfspiels aber jubelten die Gäste, während die Kicker des SV jeder für sich mit der Verarbeitung einer überaus unglücklichen Niederlage auf seine Weise fertig werden musste.

 

SV Gimbsheim: Hilz – Wolsiffer, Wesner, Schwarz, Lenhardt (87. F. Fragomeli) – Renner – Schulz, Seyfert, Heinevetter (90. Albino), Aztekin – Marquardt (67. A. Fragomeli).

 

Quelle: www.fupa.net

 

C-Klasse Worms

SV Pfeddersheim - SV Gimbsheim II 2:1 (0:1)

Der Tabellenführer zittert sich zu Hause zum Sieg. Die Pfeddersheimer drehten ein 0:1 und besitzen mittlerweile wieder vier Punkte Vorsprung auf den Hauptverfolger TSG Heppenheim. Die ersten Minuten gehörten allerdings den Gästen aus Gimbsheim. Die mutigen Gäste kamen in der 12. Spielminute vor den Pfeddersheimer Kasten und Niklas Schmitt schob den Ball ins Netz zur 0:1 Führung. "Wir haben in der ersten Halbzeit nicht den Fußball gezeigt, den wir zeigen wollten. Das haben die Jungs in der zweiten Halbzeit aber umso besser umgesetzt" meinte Pfeddersheim-Trainer Volkan Balcioglu. In der ersten Halbzeit konnten die Gimbsheimer ihre Führung behalten. Erst nach Wiederanpfiff wurde es für die Angereisten brenzlich. Die Pfeddersheimer steigerten den Druck auf den gegnerischen Kasten und waren ziemlich schnell dank des Treffers von Jakob Siemens (1:1, 53') erfolgreich. Ausgleich! Damit hatte der Tabellenführer Blut geleckt. Nun wollten sie es wissen. Die Abwehr der Gimbsheimer musste sich dann in der 72. Minute letztendlich geschlagen geben. Zugeschlagen hatte Steven Brüning, der seinem Team die drei Punkte schenkte. Vor den Konkurrenten um den ersten Platz hat Balcioglu keine Angst: "Wir respektieren jeden Gegner, doch wir befürchten niemanden."

 

Quelle: www.fupa.net

 


15. Spieltag, 18.November 2018

Paarflug: Der Gimbsheimer Dennis Seyfert (rechts) kommt im Duell mit dem Schifferstädter Christoph Mehrl einen Tick zu spät. Foto: BilderKartell/Christine Dirigo
Paarflug: Der Gimbsheimer Dennis Seyfert (rechts) kommt im Duell mit dem Schifferstädter Christoph Mehrl einen Tick zu spät. Foto: BilderKartell/Christine Dirigo

Landesliega OSt

Klassischer Arbeitssieg

SV Gimbsheim setzt sich gegen den FSV Schifferstadt mit 3:1 durch

GIMBSHEIM. Der SV Gimbsheim wurde im Heimspiel der Fußball-Landesliga gegen den FSV Schifferstadt seiner Favoritenrolle gerecht. Die Elf von Trainer Marc Franken mühte sich gegen den Tabellenvorletzten FSV Schifferstadt allerdings mehr zu seinem 3:1 (1:0)-Erfolg, als dass dieser am Ende überzeugend herausgespielt gewesen wäre.

 

SV Gimbsheim - FSV 1913/23 Schifferstadt 3:1

Dass die Gäste erst sieben Zähler auf dem Konto haben, merkte man der Partie nicht an. Ziemlich ausgeglichen kam das Geschehen daher. Das lag mitunter auch daran, dass die Gimbsheimer im Spielaufbau „die Bälle viel zu oft herschenkten“, wie Franken später monierte. Klare Chancen hatten in der zerfahrenen Partie Seltenheitswert. Sebastian Schulz wurde früh im Spiel aus guter Position geblockt (2.). In der 18. Minute luchste er einem Verteidiger die Kugel ab, scheiterte aber am herausstürzenden Schifferstädter Keeper Eric Ehringer, den Nachschuss brachte Nico Marquardt nicht auf den Kasten. Apropos Marquardt. Dem spielintelligenten Angreifer sollte im weiteren Verlauf noch eine entscheidende Rolle zukommen. Zunächst holte er durch geschicktes Zweikampfverhalten den Elfmeter heraus, der zum 1:0 führte. Schifferstadts David Pranschke brachte Marquardt zu Boden, Rico Renner verwandelte den fälligen Strafstoß eiskalt (23.).

 

Dennis Seyfert probierte es mit seinem schwächeren linken Fuß noch einmal aus der Distanz (27.), bis zur Pause agierten die Hausherren nicht mehr zwingend im Spiel nach vorne. Auch die Gäste strahlten wenig Gefahr aus, mit Ausnahme der 41. Minute, als Markus Hajok knapp am langen Pfosten vorbei zielte.

 

In Durchgang zwei bewiesen die tapferen Schifferstädter Moral. „Sie haben gut gepresst, ihnen fehlt aber ein Verwerter vorne drin“, konstatierte Franken. Sinnbildlich dafür stand Hajoks harmloser Kopfball, als er nach Ferreira-Flanke völlig blank stand (60.). Die Platzherren agierten da weitaus abgezockter. Nico Marquardt drehte sich clever um seinen Gegenspieler, um den mitgelaufenen Seyfert zu bedienen. Der Spielmacher musste nur einschieben (64.).

 

Das Match schien entschieden, doch eine Unachtsamkeit der Hausherren ließ den Gast wieder hoffen. Nach einem Einwurf und dem darauffolgenden langen Ball brach Michael Malmer durch und traf über Selzer hinweg zum Anschluss (78.). Letztlich fehlten dem FSV aber die Mittel, um etwas Zählbares mitzunehmen. Stattdessen machte Schulz auf der Gegenseite den Deckel drauf (89.).

 

Franken sprach nach dem Abpfiff von einem Arbeitssieg, man habe „nie die spielerische Linie gefunden“. Dennoch zeigte er sich zufrieden mit seiner ersatzgeschwächten Elf: „Der Sieg war absolut verdient. Mit 24 Punkten aus der Vorrunde sind wir über dem Soll.“

 

SV Gimbsheim: Selzer, Lenhardt, Yildiz, Schwarz, Wolsiffer, Heinevetter (83. Ihrig), Renner (88. Albino), Seyfert, Aztekin, Schulz, Marquardt (73. Fragomeli).

Schiedsrichter: Patrick Kunsmann (Rheinzabern) - Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Rico Renner (24. Foulelfmeter), 2:0 Dennis Seyfert (64.), 3:1 Sebastian Schulz (88.)

 

Quelle: www.fupa.net

 


14. Spieltag, 11.November 2018

Landesliga Ost

 

Nach Viertelstunde reißt der Faden ab

SV Gimbsheim verliert in Geinsheim nach 2:0-Führung noch mit 2:4

 

Geinsheim. Der SV Geinsheim ist in der Fußball-Landesliga im Aufwärtstrend. Zu spüren bekam dies am Sonntag der SV Gimbsheim, der in der Vorderpfalz mit 2:4 (2:2) verlor. Für die Gastgeber war es der dritte Sieg in den jüngsten vier Spielen.


Dabei sah es zu Beginn gar nicht danach aus, als könnte die Platzelf ihre noch junge Erfolgsserie tatsächlich fortführen. Schon nach vier Minuten fand der Gimbsheimer Außenverteidiger Christian Wolsiffer per Flanke in Sebastian Schulz einen willigen Abnehmer, der zum 0:1 einköpfte. Und besser noch: Schulz selbst steckte kurz danach die Kugel auf Dennis Seyfert durch, der dem Keeper der Gastgeber keine Chance ließ und auf 0:2 erhöhte (15.).

Was aber folgte, vermochte sich Thomas Naab nicht so ganz zu erklären. „Es war wie abgerissen, wir haben den Gegner stark gemacht“, schilderte der Spielausschuss der Altrheiner, der die personelle Situation – für die jeweils für zwei Spiele gesperrten Phil Wesner und Oliver Spies standen Haci Yildiz und Kevin Lenhardt auf dem Platz – nicht gelten lassen wollte. Die einsetzende Fehlpassflut und Unzufriedenheit war damit nicht zu entschuldigen, führte aber fast folgerichtig nach 34 Minuten zum Anschlusstreffer der Geinsheimer durch Julian Herrmann. „Ein einfacher Ballverlust im Mittelfeld, wo wir nicht richtig hinterhergehen“, beschrieb es Trainer Marc Franken, den die Reaktion seiner Elf zusätzlich fuchste: „Da geht bei allen der Kopf runter. Es war null Mentalität auf dem Platz.“

 

Gegen gewohnt kampfstarke Pfälzer kann so was dann nicht funktionieren. Noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte egalisierte Pascal Nebel (45.+1), gleich nach der Pause brachte er die Platzelf nach vorne (47.). Und auf ein Aufbäumen ihrer Schützlinge warteten die SV-Verantwortlichen vergebens. Stattdessen legte Herrmann nach (61.).

 

 

SV Gimbsheim: Selzer; Renner, Wolsiffer, Heinevetter (62. Marquardt), Schulz, Seyfert, Lenhardt, A. Fragomeli, Siebert, Schwarz, Yildiz.

 

Quelle: www.fupa.net